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Übungstag des Rotes Kreuz

Sanitäter übten im Feuerwehrhaus Retz

"Wer aufhört besser zu werden, hat aufgehört gut zu sein" unter diesem Motto fanden sich 65 Rettungs- und NotfallsanitäterInnen des Roten Kreuzes Retz, am Samstag den 13.05.2017, zur Fortbildung im Feuerwehr Haus Retz zusammen.

Neben vielen kleineren Übungen und Fortbildungen bilden die zweimal jährlich stattfindenden Übungstage das Rückgrat der Fortbildung der Mitarbeiter im Rettungsdienst.

Keine Theorie ohne Praxis, so wurden die Rettungssanitäter zu Beginn des Übungstages, von Lehrsanitäter Matthäus Rössler, in die neueste Lehrmeinung unterwiesen. Danach wurde der fordernde Stationsbetrieb, der von Ausbildungsleiter Franz Graf zusammengestellt wurde, in Angriff genommen.

Die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen des Roten Kreuzes mussten sich einigen praxisnahen Szenarien stellen. So wurde das Retten von Personen aus einem Traktor geübt, die Sanitäter durften dabei verschiedene Varianten testen. Auf Grund der Bauweise und der Arbeitshöhe stellen landwirtschaftliche Fahrzeuge eine Herausforderung für den Rettungsdienst dar. Wir bedanken uns bei Rainer Fuchs für das zur Verfügung stellen des Traktors.

Weiters wurde gemeinsam mit der Feuerwehr Retz, das Retten von Personen mittels Drehleiter geübt. Da es bei solchen Szenarien notwendig ist, dass die Trage an der Drehleiter montiert wird, müssen beide Einsatzorganisationen mit den nötigen Handgriffen vertraut sein. Wir bedanken uns bei den Drehleiterführern Wolfgang Sturm, Florian Walchhütter und Rainer Bauer für die Unterweisung.

Auch erlerntes Wissen muss immer wieder trainiert werden und dem Gesetz folgend muss jeder Sanitäter für seine weitere Tätigkeitsberechtigung eine jährliche Rezertifizierung ablegen.

Wir bedanken uns bei der Feuerwehr Retz unter der Führung von Kommandant Markus Leidenfrost für die herzliche und großzügige Gastfreundschaft. Seit Jahrzehnten besteht eine unkomplizierte und offene Kooperation von Feuerwehr und Rotem Kreuz.

Die Feuerwehr Retz stellt die Räumlichkeiten gerne dem Roten Kreuz zur Verfügung. Kommandant Markus Leidenfrost, betont: "Das Gute und abgestimmte Arbeiten beider Einsatzorganisation kommt schließlich unserer Bevölkerung zu Gute."